Winterdienst 2017/2018

Übersichtsplan zur Einordnung aller Straßen in die Dringlichkeitsstufen und Hinweis zu den Anliegerpflichten beim Winterdienst auf Gehwegen in der Stadt Eilenburg.

Es ist die Aufgabe der Stadt, „im Rahmen ihrer tatsächlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit“ die Straßenflächen, die Bushaltestellen, öffentlichen Treppenanlagen und die Fußgängerüberwege zu streuen bzw. zu räumen.
Priorität haben dabei die verkehrswichtigen Straßen. Die Treppenanlagen werden bei besonders starkem Schneefall oder starker Eisglätte gesperrt.
Der Winterdienst auf den Straßen der Großen Kreisstadt Eilenburg und den Ortsteilen ist in drei Dringlichkeitsstufen eingeteilt und wird durch die Stadtwirtschaft Eilenburg GmbH durchgeführt.
Einschränkungen in der bevorstehenden Winterdienstperiode wird es im Bereich der Nebenstraßen (Straßen der Dringlichkeitsstufe 3, siehe unten) geben, diese werden nur bei „extremer“ Witterung geräumt und gestreut (bei sehr starkem Schneefall und extremer Eisglätte).
Die zeitliche Durchführung des Winterdienstes in der der Stufe I erfolgt bis 07.00 Uhr und im Wiederholungsfall bis 20.00 Uhr. Die Stufe II erfolgt gleich im Anschluss.

Ein Übersichtsplan zur Einordnung aller Straßen in die Dringlichkeitsstufen liegt seit dem 01.11.2017 bis 31.03.2018 im Rathaus/Bürgerbüro der Großen Kreisstadt Eilenburg aus. Diese Informationen stehen auch in den beigefügten PDF-Dateien zur Verfügung.

Hinweis zu den Anliegerpflichten beim Winterdienst auf Gehwegen in der Stadt Eilenburg

Die Stadtverwaltung weist mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison darauf hin, dass Grundstückseigentümer nach der aktuell gültigen Straßenreinigungssatzung der Stadt Anliegerpflichten beim Winterdienst haben. Zur Vermeidung von Unfällen sind folgende Regelungen zu beachten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen:

Zum Winterdienst Verpflichtete sind die Eigentümer der durch öffentliche Straßen erschlossenen bebauten oder unbebauten Grundstücke.

Schneeräumung und Beseitigung von Schnee- und Eisglätte
Die Verpflichteten müssen die Gehwege, die Zugänge zur Fahrbahn, insbesondere zu Fußgängerüberwegen und zum Grundstückseingang derart und so rechtzeitig von Schnee oder auftauendem Eis räumen sowie bei Schnee- und Eisglätte streuen, dass Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können.
Die Flächen, für die die Straßenanlieger gemäß verpflichtet sind, beschränken sich auf

  1. mindestens 1,50 m Breite, wenn der Gehweg breiter ist,
  2. die gesamte Breite des Gehweges wenn dieser bis zu 1,50 m breit ist und
  3. auf einen 1,50 m breiten Streifen entlang der Fahrbahn, wenn kein Gehweg vorhanden ist.

Für jedes Hausgrundstück ist außerdem ein Zugang zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang zu räumen und zu streuen.

Die zu räumenden und zu streuenden Flächen zu den Nachbargrundstücken müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass eine durchgehende benutzbare Gehfläche gewährleistet ist.

Soweit den Verpflichteten die Ablagerung des zu beseitigenden Schnees und der Eisstücke auf Flächen außerhalb des Verkehrsraumes nicht zugemutet werden kann, dürfen diese Stoffe auf Verkehrsflächen nur so abgelagert werden, dass der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Beim Beseitigen von Schnee- und Eisteilen dürfen nur solche mechanischen Hilfsmittel verwendet werden, die eine Beschädigung der Gehwege ausschließen.

Bei Tauwetter müssen unverzüglich die Gehwege und Straßenrinnen vom restlichen Schnee und Eis gereinigt und es muss für freien Ablauf des Schmelzwassers in den Straßenrinnen und den Einflussöffnungen der Kanäle zur Straßenentwässerung gesorgt werden. Dies ist so oft wie notwendig, gegebenenfalls mehrmals täglich zu wiederholen.

Die festgelegten Verpflichtungen gelten an Sonn- und Feiertagen von 8.00 bis 20.00 Uhr und an allen übrigen Tagen von 7.00 bis 20.00 Uhr.

Streumaterial und Einsatz chemischer Auftaumittel
Als Streumaterial sind Sand oder Splitt zu verwenden. Der Einsatz von chemischen Auftaumitteln (Salz oder Lauge) ist grundsätzlich untersagt. Kann durch abstumpfende Mittel eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit nicht hinreichend ausgeschlossen werden, ist die Verwendung ausnahmsweise zulässig.

Den vollständigen Wortlaut der Straßenreinigungssatzung finden Sie unter "Rathaus - Stadtrecht".