7. Januar 2015 Der Neujahrsempfang der Stadt Eilenburg ist zugleich der letzte, zu dem Oberbürgermeister Hubertus Wacker einlädt. Der 59-Jährige verabschiedet sich nach 21 Jahren aus dem Amt und tritt zur Oberbürgermeisterwahl im Juni nicht wieder an. Traditionell steht auch dieser Empfang unter einem Motto. 2015 war es die Integration, so dass auch ausländische Mitbürger unter den Gästen weilten.
Januar 2015 Die Zukunft der Karl-Neumann-Schule, einer Einrichtung für derzeit 46 geistig behinderte Kinder und Jugendliche von 7 bis 18 Jahren, ist ungewiss. Nach der Havarie einer Wasserleitung im Dachgeschoss im Sommer 2014 war das Gebäude in der Halleschen Straße erheblich beschädigt worden. Beim Öffnen der Decken für die Trocknung zeigten sich gravierende Mängel, die den Aufwand für den geplanten neuen Brandschutz, zusätzlich zu dem über eine Versicherung gedeckten Wasserschaden, auf eine Höhe von 1,6 Millionen Euro ansteigen lassen. Ursprünglich hatte der Landkreis als Träger der Fördereinrichtung mit einer halben Million Euro gerechnet. Im April wird dann bekannt, dass der Landkreis Nordsachsen nun beide Förderschulen in seiner Trägerschaft am Standort Dr.-Belian-Straße unter einem Dach integrieren möchte. Neben der Lernförderschule mit 180 Schülern sollen damit nun auch die 46 geistig behinderten Kinder und Jugendlichen der Karl-Neumann-Schule, die bisher in einer Villa in der Halleschen Straße unterrichtet wurden, einziehen. Der Landkreis nimmt damit von seinem ursprünglichen Vorhaben, die Villa in Sachen Brandschutz zu ertüchtigen, Abstand. Stattdessen werden die 500 000 Euro (davon 200 000 Euro Fördermittel) nun in den Standort Dr.-Belian-Straße investiert. Anfang Juli fasst der Kreistag den entsprechenden Beschluss einstimmig. Das nächste Schuljahr findet am neuen Standort statt.
Januar 2015 Das Eilenburger Stadtzentrum wird von der Sächsischen Aufbaubank als "Aktives Stadt- und Ortsteilzentrum" bestätigt. Damit können bis Ende 2019 private und kommunale Maßnahmen mit je einem Drittel von Bund und Land bezuschusst werden. Das restliche Drittel zahlen Stadt bzw. Eigentümer. Das Fördergebiet wird von Großer und Kleiner Mauerstraße, Torgauer Straße, Samuelisdamm, Dr.-Külz-Ring und Wallstraße umschlossen.
Januar 2015 Der Talent-Stützpunkt des Leichtathletikclubs Eilenburger Land wurde bei der Wahl der Sportler Sachsens mit dem Nachwuchs-Förderpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung, die Vertretern des Vereins im Internationalen Congress Center Dresden überreicht wurde, ist mit 2500 Euro dotiert.
Januar 2015 Die Amalie Weißenfelser GmbH aus Leipzig hat das Eilenburger Hochhaus von der Eilenburger Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH (EWV) gekauft. Angaben zur Höhe des Kaufpreises gibt es nicht. Damit ist klar: Der Experimentalbau aus den 1960er-Jahren wird nicht abgerissen. Für den Elfgeschosser mit 160 Wohneinheiten besteht ein hoher Sanierungsbedarf, den die EWV als hundertprozentige Tochter der Stadt nicht stemmen kann. Vor zwei Jahren platzte ein Verkauf in letzter Minute. Die Amalie Weißenfelser GmbH will das Haus grundhaft sanieren und in diesem servicebetreutes Wohnen anbieten. Dieses ist darauf ausgerichtet, die Individualität und Autonomie der Mieter zu sichern. Notrufanlage und Notruftaster gehören ebenso dazu wie ein Tagesprogramm. Eine ähnliche Anlage betreiben die Leipziger bereits in Leipzig-Paunsdorf. Die neuen Eigentümer halten Wort. Im Herbst sind die ersten Domizile saniert. Da drei Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige mit einer Größe von jeweils 400 Quadratmetern entstehen, reduziert sich die Zahl der Wohnungen auf 150.
Januar 2015 Die zehn Betten, die im Heim für Obdachlose zur Verfügung stehen, sind voll belegt. Das Haus an der Mulde, das von der Erwerbslosen- und Sozialinitiative Leipzig im Auftrag der Stadt Eilenburg betrieben wird, bietet Menschen zwischen 18 und über 70 Jahren eine Notunterkunft für die Nacht. Vor allem Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialrentner suchen hier eine Bleibe. Den Tagesablauf regelt die Hausordnung. Danach sind die Schlafbereiche 9 Uhr zu verlassen, Alkoholkonsum ist im Haus tabu und bei der Pflege der Räume mit anzufassen. Es gibt tagsüber Aufenthaltsbereiche für Raucher und Nichtraucher, Mahlzeiten zum Selbstkostenpreis. Pro Nacht müssen seit Jahren 5,11 Euro bezahlt werden, die der Bewohner oder ein Amt zahlt.
Januar 2015 Die Zukunft des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des ECW ist weiter ungewiss. Im Oktober 2014 war der Verkauf des insgesamt 5300 Quadratmeter großen Flurstückes samt denkmalgeschütztem Gebäude (4200 Quadratmeter Nutzfläche) gescheitert. Damit bemüht sich die Stadt als Eigentümerin seit mittlerweile fast einem Jahrzehnt vergebens, die zwischen 1916 und 1981 gebaute Immobilie, von der aus bis zu 2400 Mitarbeiter verwaltet und angeleitet wurden, zu veräußern. Ein Abriss wird aber noch immer nur als letzte Möglichkeit gesehen.
2. Februar 2015 Die Stadträte verabschieden einstimmig, was ein Novum darstellt, einen ausgeglichenen Haushalt 2015 in Höhe von 24 Millionen Euro. Die größten Vorhaben stehen damit fest. Diese sind die Projekte im Rahmen der Beseitigung der Hochwasserschäden (unter anderem Sanierung Röhrenbrücke, im Bürgergarten und Rietschke), der Ausbau des ehemaligen Gefängnisses auf dem Burgberg, der Umbau des Bahnhofsvorplatzes, der Bootsanleger an der Mulde, der Kreisverkehr auf dem Berg, den zwar der Landkreis baut, für den die Stadt aber unter anderem in Sachen Beleuchtung dabei ist. Zudem ist für die Freiwillige Feuerwehr der Erwerb eines Gerätewagens und die Umstellung von analoger auf digitale Funktechnik vorgesehen.
Februar 2015 Die Stadtwichtel des Tourismus- und Gewerbevereins haben entschieden: Sieger des bereits im Dezember durchgeführten Wettbewerbs, bei dem über 100 Läden bewertet wurden, ist BIOLA-Naturkost vor dem Modehaus Fischer und Blumen-Meuche.
Februar 2015 Der rund neun Kilometer lange Schleifen-Rundweg ist jetzt an 43 Standorten beschildert. Drei größere Übersichtstafeln an der Kastanienallee, am Bahnhof und am Kreisverkehr Kospaer Landstraße folgen noch.
1. März Beim 19. Mazdalauf gehen 1157 Teilnehmer an den Start. Das ist neuer Rekord. Organisiert wurde das Ganze wieder vom Verein für Leichtathletik, der mit 80 Helfern unter der Leitung von Andreas Quitzsch antrat.
6. März 2015 Zu 287 Einsätzen mussten die Eilenburger Feuerwehrleute im vergangenen Jahr ausrücken. Darüber berichteten sie auf ihrer Jahreshauptversammlung. Darunter waren mit dem Brand des Netto-Marktes, des Wohnhauses in der Torgauer Straße und dem Caritas-Heim im Herbst gleich drei Großbrände. Insgesamt wurden die Kameraden zu 106 Brandeinsätzen gerufen. Hinzu kamen 83 technische Hilfeleistungen, 78 Rettungsdienst-, aber auch 22 Fehleinsätze, meist wegen Fehlalarms. Der aus dem Amt scheidende Oberbürgermeister Hubertus Wacker wurde zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr ernannt.
8. März 2015 Zu einer angemeldeten Demo "1. Spaziergang für eine angemessene Asylpolitik" finden sich zwischen 120 und 150 Anhänger ein. Hintergrund ist die Suche der Stadt nach einem potenziellen Standort für ein Container-Heim, in dem 60 Asylbewerber leben können. Die Stadtverwaltung hatte an diesem Tag mit bunten Tüchern reagiert, die alle Fenster des Rathauses schmückten. Zudem hatten Oberbürgermeister Hubertus Wacker (parteilos), die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates und Pfarrer Eckehardt Winde kurz vor Demobeginn mit einem Plakat an der Rathaustreppe deutlich gemacht: "Eilenburg steht für Humanität, Respekt und Vielfalt".
30. März Die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes startet. Am 4. Mai entscheidet der Stadtrat zudem mit knapper Mehrheit, das Rad-Haus am Bahnhof für 112 Drahtesel in einer teuren Variante zu bauen. Damit sind auch Ladestation für E-Bikes und einige abschließbare Fahrradboxen vorgesehen. Das Projekt kostet rund eine Viertelmillion und wird als Pilotprojekt zu 90 Prozent vom Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig gefördert. Die CDU-Fraktion hatte sich für die etwa nur die Hälfte kostende billigere Variante ausgesprochen, bei der aber beispielsweise nicht alle Fahrräder ein Dach über dem Kopf bekommen hätten.
2. April 2015 Nach 28 Jahren schließt die Stadtbäckerei Holz. Bernd Holz hatte die Bäckerei Tuchel am Nordring 1986 mit seiner Frau Sonja übernommen. Jetzt geht er mit 65 Jahren in Rente. Seine beiden Kinder Mandy und André sind zwar beide Bäckermeister, führen das Geschäft aber nicht weiter. Angesichts der Großbäckereien sehen sie in der traditionellen Backstube keine Zukunft. Hinzu kämen Fachkräftemangel und wachsende Auflagen zum Beispiel in Sachen Allergen-Auszeichnung. In der Summe zu viele Argumente, die gegen eine Weiterführung des Betriebes sprechen.
7. April 2015 Spatenstich für den Kreisel am Berg: Für eine Million Euro soll der Verkehrsfluss am Westeingang der Stadt besser geregelt werden. Das Projekt des Landkreises wird zu 75 Prozent vom Freistaat gefördert. Die Stadt muss an den Kreis ebenfalls einen Zuschuss von 190 000 Euro zahlen. Zudem ist die Beleuchtung, die mit 41 000 Euro zu Buche schlägt, komplett aus dem Stadtetat zu finanzieren. Gleichzeitig investieren auch der Abwasserzweckverband Mittlere Mulde (500 000 Euro), der Trinkwasserversorgungsverband Eilenburg-Wurzen (160 000 Euro) und die Stadtwerke (200 000 Euro) in neue Leitungen. Neben der neuen Verkehrsregelung sollen das hier ansässige Autohaus Müller sowie Aldi, das derzeit in etwa 100 Meter Entfernung vor Ort ist, profitieren. Der Autohändler will einen Pavillon mit kleinem Büro und Ausstellungsfläche für rund 20 Autos errichten. Aldi will sich vergrößern. Die Stadt hatte Mitte 2014 dem Verkauf von 6000 Quadratmetern Fläche an Aldi für 390 000 Euro zugestimmt. Allerdings muss nun noch der B-Plan angepasst werden, da der im vorigen Jahr aufgestellte B-Plan keine Filiale in der gewünschten Größe vorsieht.
Frühjahr 2015 Auf dem Burgberg wird ein unterirdischer Stauraum für Starkregen gebaut. Dieser ist für einen sogenannten fünfjährigen Bemessungsregen ausgelegt. Zuvor hatte der Abwasserzweckverband die Drosselung der Wassermengen, die in seinen Leitungen ankommen, gefordert. Damit soll verhindert werden, dass ein Starkregen, wie zuletzt 2011, Erdmassen am Burgberg ausspült. Im Mai ist dann die neue Burgberg-Herberge sogar in Dresden Thema. Der Eilenburger Matthias Erler hatte sich mit einer Landtags-Petition, für die er 521 Unterstützer fand, gegen die geplanten Neubauten ausgesprochen. Doch sowohl bei einem Ortstermin mit Denkmalpflegern vom Landesamt in Dresden und des Landkreises als auch in einem Antwortschreiben von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) war die Quintessenz: Wenn Kulturdenkmale anders als ursprünglich genutzt werden, sind notwendige weitere Gebäude mit modernen Elementen hinzunehmen. Stadtverwaltung und Ältestenrat reagierten zudem im Stadtrat am 4. Mai mit einem offenen Brief. Darin heißt es, dass die Stadträte im März mehrheitlich (10 Ja-, 8 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen) für den Umbau votiert hätten. Bei den für eine Pension notwendigen An- und Neubauten handele es sich zudem "nicht um einen Wiederaufbau von historischen Gebäuden, sondern um Neubauten, die als solche auch zu verstehen sind". Dabei sei es Wunsch der Stadt als Bauherr, dass sich die historische Bebauung deutlich von der neuen unterscheidet. Die Planungen seien in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde erfolgt. Bis Ende des Jahres ist auch eine Pächterin für die Herberge gefunden, die aber erst im Frühjahr 2016 öffentlich genannt werden will.
April 2015 Das Polyplast Compound Werk investiert weiter. Das Unternehmen, das 1996 mit 63 Mitarbeitern auf dem Standort des ehemaligen Eilenburger Chemie Werkes startete, zählt heute 140 Mitarbeiter. Seitdem wurden 25 Millionen Euro investiert. 2015 soll eine weitere Extruder-Anlage, in der die Granulat-Teilchen entstehen, gebaut werden. 2016 kommt eine weitere hinzu. Auf drei bis fünf Millionen Euro beziffert Geschäftsführer Daniel Müller während eines Arbeitsbesuches von Politikern des Landkreises und der Stadt die Höhe dieser Investitionskosten. Angefangen hat das Werk mit einer Jahresproduktion von 10 000 Tonnen Granulat, derzeit sind es 30 000 Tonnen. Mittelfristig sollen es 70 000 Tonnen sein.
17. April 2015 Die traditionelle Ehrung des Ehrenamtes nimmt zum letzten Mal der scheidende Oberbürgermeister Hubertus Wacker vor. Weit über 200 Gäste kommen zur Vereinsehrung ins Bürgerhaus und genießen einen schönen Abend.
22. April 2015 In einem ökumenischen Gottesdienst erinnert sich Eilenburg an den großflächigen Beschuss der Stadt vor 70 Jahren. Damals hatten rund 12 000 amerikanische Granaten und Geschosse die Stadt zerstört, weil der Kampfkommandant der Nazis alle Übergabeforderungen des US-Militärs und der Bürger abgelehnt hatte.
April 2015 Unter der Federführung der Stadt Eilenburg wird untersucht, wie die 117 Kilometer Mulde zwischen Döbeln und Muldestausee erlebbar gemacht werden können. Dazu wird eine Studie auch mit Unterstützung des Tourismusverbandes Sächsisches Burgen- und Heideland erstellt.
Mai 2015 Der Badespaß an der Kiesgrube, deren Strände im Frühjahr mit reichlich Sand aufgewertet worden, wird teurer. Das Einzelticket kostet ab diesem Jahr künftig drei statt zwei Euro. Kinder zahlen bisher zwei statt einen Euro.
Mai 2015 Der Bau des Bootsanlegers an der Mulde hat in Sichtweite der Muldebrücke begonnen. Rund 100 000 Euro werden dafür ausgegeben. Nach etwa sechs Wochen Bauzeit ist er fertig. Zwischen Eilenburg und Bad Düben darf die Mulde dennoch nur zwischen dem 15. Juli und dem 30. Oktober mit unmotorisierten Booten befahren werden. Die Rampe dient auch der Wasserwacht in Havariefällen.
Mai 2015 Die UN-Behindertenkonvention zu Integration und Inklusion hat für zwölf Familien auch eine unangenehme Nebenwirkung. Sie sorgen sich um den Fortbestand ihres heilpädagogischen Kindergartens, der derzeit in Trägerschaft des Landkreises im Komplex der Förderschulen am Bürgergarten zu Hause ist. Die Zuständigkeit wechselt vom Landkreis auf die Kommunen, die Inklusion und Integration umsetzen sollen. Dagegen laufen die Eltern Sturm, da diese Nachteile in der Betreuung und Förderung befürchten, zudem hätten einige Eltern mit Einrichtungen trotz Integrationszertifikats nicht so gute Erfahrungen gemacht. Der Landkreis sicherte zu, den heilpädagogischen Kindergarten nun nicht wie ursprünglich geplant zum 1. September in freie Trägerschaft zu geben.
Mai 2015 Der Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen (VEW), der 15 Kommunen mit Wasser versorgt, gewinnt einen jahrelangen Rechtsstreit. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen weist einen Einspruch ab und bestätigt damit, dass im Verband auf Grundlage des sächsischen Abgabengesetzes richtig gerechnet wurde. Der VEW hatte ab 2009 statt 7,66 Euro zehn Euro Grundgebühr im Monat berechnet. Der Mengenpreis von 1,87 Euro je Kubikmeter blieb konstant. Gegen die höhere Grundgebühr hatte es 486 Widersprüche gegeben. Sechs Bürger hatten beim Verwaltungsgericht Leipzig geklagt, dort verloren und legten dann Einspruch beim Oberverwaltungsgericht ein.
28. Mai 2015 Axel Bobbe, Leiter der Landestalsperrenverwaltung, schreibt sich in das Ehrenbuch der Stadt Eilenburg ein. Er hat maßgeblichen Anteil daran, dass Eilenburg die erste Stadt war, die nach der Flut 2002 weitgehend hochwassersicher war. Bei der Juniflut 2013 bewährte sich das Schutzsystem, das die Landestalsperrenverwaltung nach Aussage von Axel Bobbe aber nur dank einer stets kooperativen Stadtverwaltung unter Leitung von Oberbürgermeister Hubertus Wacker so schnell bauen konnte.
7. Juni 2015 Bei der Oberbürgermeisterwahl gewinnt souverän Ralf Scheler. Der parteilose Kandidat erreicht 67,1 Prozent der Stimmen und wird damit überraschend gleich im ersten Wahlgang gewählt. Für Steffi Schober (CDU) stimmen 13,9 Prozent, für Torsten Pötzsch (SPD) 10,5 Prozent und für Dr. Jürgen Clauß (Die Linke) 8,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 44,7 Prozent (zum Vergleich OBM-Wahl 2008: 38 Prozent). Gleichzeitig wurde auch Kai Emanuel, der für die CDU antritt, im ersten Wahlgang zum neuen Landrat gewählt. In Eilenburg stimmten für ihn 50 Prozent (kreisweit 51,7 Prozent).
8. Juni 2015 Hans Poltersdorf (69) legt sein Amt als Stadtverbandsvorsitzender der CDU nieder. Mit diesem Schritt, einen Tag, nachdem Lebensgefährtin Steffi Schober bei der Oberbürgermeisterwahl scheiterte, überraschte er auch die Parteibasis. Der CDU-Stadtverband befindet sich damit in einer Krise, denn bereits zweimal scheiterte die Übergabe an Jüngere. So hatte Hans Poltersdorf sein Amt Anfang 2007 zunächst an Uwe Hofmann übergeben, der im März 2011 aus "persönlichen Gründen" an Mathias Gürke übergab. Dieser übernahm ein halbes Jahr später auch das Amt des Fraktionschefs, um es ein halbes Jahr später aus "beruflichen Gründen" wieder am Poltersdorf zurückzugeben. Im Januar 2014 übernahm Hans Poltersdorf erneut den Stadtverbands-Posten. Ebenfalls noch im Juni tritt Hans Poltersdorf auch als Vize-OBM; Vorsitzender des Stadtausschusses, sowie als Mitglied im Ältestenrat, Petitions- und Stadtausschuss sowie als Aufsichtsrat bei den Stadtwerken zurück. Steffi Schober beendet ihre Mitgliedschaft im Sozial- und Stadtausschuss. Beide wollen aber Stadtrat bleiben.
24. Juli 2015 Geißler-Reisen lädt zur großen Party ins Bürgerhaus und feiert damit den 80. Geburtstag des Unternehmens. Es zählt in der dritten Generation 45 Mitarbeiter am Lenkrad, als Begleiter, in der Verwaltung, im Reisebüro und in der Werkstatt und bietet Reisen in mehr als 20 Länder an. Die 35 Reisebusse bilden eine der modernsten Reiseflotten in der Region und tragen mit der Werbung "Der Eilenburger" den Namen der Muldestadt in die weite Welt hinaus.
Juni 2015 Der Flügeldeich Hainichen, mit dem das Hochwasserschutzsystem für Eilenburg komplettiert wird, soll 2016 kommen. Ende Juli soll der Planfeststellungsbeschluss ausgelegt werden. Als Ziel wurde jetzt das Baurecht für das 4. Quartal definiert.
12. bis 14. Juni 2015 Eilenburg feiert sein 20. Stadtfest. 1994 begann es als kleines Vereinsfest, mauserte sich aber schnell zum Großereignis. 2003 feierten Hunderte Helfer bei der Flut 2002 mit. 2013 fiel es wegen Hochwasser aus. In besonderer Erinnerung bleibt das Jahr 2011, als Eilenburg mit der 1050-Jahrfeier einen besonderen Glanzpunkt setzte.
Sommer 2015 Stockmeier Chemie, früher Löffler, das seit 1996 in Eilenburg ansässig ist und 50 Mitarbeiter hat, will sein Lager für Chemikalien (Desinfektionsmittel) auf dem Schanzberg von 150 auf 400 Tonnen erweitern.
Sommer 2015 Der evangelische Kirchenkreis Torgau-Delitzsch steckt im Umbruch. In den derzeit 19 Kirchengemeinden wird sich die Zahl der Mitglieder in den nächsten 20 Jahren auf rund 10 000 Mitglieder halbieren. Der Kirchenkreis reagiert darauf mit einem neuen Stellenplan bis 2035. Danach sollen es statt der bisher 30,5 Stellen nur noch 19 sein, wobei zwei Drittel Pfarrer, ein Drittel Gemeindepädagogen und Kirchenmusiker sind. Die Stadt Eilenburg soll sich dann einen Pfarrer mit der Stadt Bad Düben teilen.
22. Juni 2015 Bei einer Demonstration von Gida-Regional (Gida = Gegen die Islamisierung des Abendlandes)kommen 60 statt der angemeldeten 400 Demonstranten. Bei der Gegenkundgebung "Eilenburg bleibt bunt" sind es 100. Die Stadt zeigt mit dem bunten Plakat: "Eilenburg steht für Respekt, Vielfalt und Humanität" Flagge. Die Kundgebungen verlaufen friedlich.
23. Juni 2015 Gerd Stephan tritt bei der Präsidiumswahl beim nicht wieder an. Der 62-Jährige bleibt den Eilenburgern aber als Fan und Sponsor erhalten.
26. Juni 2015 Die Landesdirektion informiert, dass das Raumordnungsverfahren für die B87neingestellt wurde. Der Engpass zwischen Eilenburg und Leipzig bleibt damit bestehen. Dieses Aus für eine der größten Infrastrukturmaßnahmen der Region trifft die Regionalpolitiker unvorbereitet. Knackpunkt im Vorfeld war immer die Linienführung bei Taucha, bei der ein Wohngebiet und die Aue zur Debatte standen. Unklar blieb trotz jahrelanger Planung, wo die B87n in Leipzig einmünden soll.
Juli 2015 Der Wasserversorgungsverband Eilenburg-Wurzen entscheidet, dass er 2016 seinen Sitz komplett nach Eilenburg verlegt. Er baut dafür im Gewerbegebiet Am Wasserturm für rund drei Millionen Euro bis Ende 2016 ein neues Verwaltungsgebäude. Dafür gibt er dann seine bisherigen Stützpunkte in Wurzen und in Eilenburg auf. Insgesamt werden dann rund 40 Service-Mitarbeiter am neuen Standort arbeiten. Außerdem stellt der Verband im Herbst die Weichen für den 3,5 Millionen Euro teuren Neubau des Wasserwerkes im Eilenburger Ortsteil Wedelwitz. Erste Probebohrungen für 14 Brunnen erfolgten aber bereits auf rund 1,5 Kilometer 2014 entlang des Mühlgrabens und unweit der bisherigen Standorte. Mit dem eigentlichen Baubeginn ist nicht vor Sommer 2016 zu rechnen. Bis auf Weiteres bleibt damit das 1983 errichtete Wasserwerk in Wedelwitz in Betrieb.
6. Juli 2015 Die Stadt stellt die Weichen für einen Baumarkt auf dem alten ECW-Kraftwerksgelände. Der Stadtrat hat dafür der Erweiterung des Bebauungsplanes am alten ECW zugestimmt
Juli 2015 Die Marienkirche bekommt neue Türmchen über dem Portal. Diese befinden sich direkt über dem Portal und stellten, da die alten bereits bröckelten, auch eine Gefahr dar.
18. Juli 2015 Ein kurzes, aber heftiges Gewitter richtet an diesem Sonnabend insbesondere im Stadtteil Mitte gegen 16.30 Uhr erhebliche Schäden an. Die Freiwillige Feuerwehr war mit 25 Personen an 20 Orten etwa fünf Stunden mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Dabei ging es vor allem darum, Bäume von den Straßen und lose Äste aus den Bäumen zu holen. Im Tierpark mussten vorübergehend Wege gesperrt bleiben, um die Besucher nicht zu gefährden. An städtischen Gebäuden gibt es nur geringere Schäden. Ein kleiner ist am Rathausdach zu verzeichnen, außerdem müssen zwei Fenster der Turnhalle Friedrich-Tschanter-Oberschule ersetzt werden, bei der Kita Bärchen müssen drei Dachziegel erneuert werden.
21. Juli Die Eilenburger Fenstertechnik wird 25. Jahre. In Spitzenzeiten waren in dem Unternehmen 70 Leute beschäftigt, jetzt hat sich die Zahl bei 55 stabilisiert. Mitbegründer in den Joint Venture von drei Privatpersonen war neben zwei Personen aus den Altbundesländern der heute 72-jährige Eilenburger Gerold Schwarzer, der bis heute Geschäftsführer ist. Er übergibt die Geschäftsleitung demnächst an den 49-jährigen Peter Bosse, der bisher Geschäftsführer eines Betriebes in Neubrandenburg war. Das neueste Produkt ist das Eilenburger Fenster, bei dem es sich um ein sogenanntes teilgeöffnetes Fenster mit Schallschutz handelt. Das Ziel: Der Lärm soll draußen bleiben und trotzdem etwas frische Luft reinkommen. Es wird demnächst in einem Studentenwohnheim in Erlangen eingebaut.
Sommer 2015 Der Eilenburger Burgverein kauft das Haus direkt vor dem Tor zum Burgberggelände. Er will das um 1800 erbaute und lange leer stehende Gebäude schrittweise sanieren und hier sein Vereinsdomizil einrichten.
15. Juli 2015 Der Bootsanleger am Westufer der Mulde ist fertig. Er ermöglicht Wassersportlern ein sicheres Einsteigen und kann in Notfällen auch von Wasserwacht und Feuerwehr genutzt werden.
1. August Ralf Scheler tritt das Amt des Oberbürgermeisters an.
12. September 2015 Die Eilenburger Wohnungsgenossenschaft (WGE), zweitgrößte Vermieterin in der Stadt und Eigentümerin von 1300 Wohnungen in Eilenburg und Laußig, feiert 60. Geburtstag. Thomas Meinhardt, seit Anfang 2014 Geschäftsführer der WGE, ist überzeugt, dass die Genossenschaft den derzeitigen Leerstand von durchschnittlich neun Prozent auch künftig in Grenzen halten kann. Neben Modernisierungen ist im Bereich Franz-Mehring-Straße/Samuelisdamm 2015 ein Spielplatz geplant.
Sommer 2015 Die Stadt Eilenburg ist 158 Millionen Euro wert. Das ergab die Eröffnungsbilanz, die im Sommer 2015 mit der Einführung der doppischen Buchführung vorgelegt wurde. Dazu mussten in der Muldestadt unter anderem rund 2500 Flurstücke, 400 Straßen und 60 Gebäude bewertet werden.
14. August 2015 Das erste Amtsblatt, in dem die Stadt Eilenburg mit den Gemeinden Doberschütz, Jesewitz und Zschepplin ihre Bekanntmachungen veröffentlicht, erscheint. Das Amtsblatt des Landkreises, mit dem es bisher gemeinsam erschienen war, gibt es dagegen nur noch im Internet.
7. September 2015 Ralf Scheler (parteilos) wird als neuer Oberbürgermeister von Eilenburg im Stadtrat vereidigt. In seiner ersten Stadtratssitzung wird als eine erste Änderung auch bekannt, dass ab November das Bürgerbüro des Rathauses künftig von montags bis sonnabends geöffnet hat. Bisher ist hier montags und freitags geschlossen. Ralf Scheler dankte zugleich seinen Vorgänger für die geleistete Arbeit, richtete den Blick aber auch nach vorn. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er im innerstädtischen Einzelhandel, der mit Geschäftsschließungen zu kämpfen hat, in der Wohnortkampagne und in der weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes.
September 2015 Das Vorzeigeprojekt der Eilenburger Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (EWV) in der Wallstraße 7 bis 9 befindet sich auf der Zielgeraden. Für insgesamt 1,5 Millionen Euro wurden die 24 Wohnungen komplett saniert. Dank eines Laubenganges sind nun 22 Wohnungen mit einem Aufzug erreichbar. Außerdem wurde in Balkone und energetische Verbesserungen investiert. Der Block selbst stand seit 2010 leer, ist aber inzwischen schon zu 80 Prozent vermietet.
Herbst 2015 Wann der 355 Meter lange Deich in Hainichen kommt, steht noch immer nicht fest. Axel Bobbe, Betriebsteilleiter der Landestalsperrenveraltung rechnete im September 2015 mit Planfeststellungsbeschluss und damit Baugenehmigung für März 2016. Etwa neun Monate werden dann noch für Finanzierung, Ausführungsplanung und Ausschreibung gebraucht. Bis zu drei Jahre werden zudem noch für die Anhebung der Schutzanlagen entlang des Mühlgrabens gebraucht. Diese sind nach dem alten Standard HQ 100 gebaut worden, mit dem vor der Flut 2002 gerechnet wurde. Bei dieser Ertüchtigung handelt es sich allerdings um eine Kür, denn prinzipiell ist Eilenburg, anders als viele andere Kommunen, bereits geschützt.
24. September 2015 In Eilenburg leben 130 Asylsuchende in dezentralen Unterkünften. Weitere 30 bis 40, so schätzt Oberbürgermeister Ralf Scheler auf einer vielbesuchten Einwohnerversammlung ein, können bis Jahresende in Wohnungen untergebracht werden. Im Jahr 2016 soll auf dem Gewerbegebiet am ECW-Wasserturm ein Bewerberheim für rund 200 Asylsuchende eingerichtet werden. Dieses Heim soll von einer Betreibergesellschaft geführt werden.
1. Oktober 2015 Die Allgemeinärzte Dr. Carola und Dr. Wolfgang Paul gehen in den Ruhestand. Mit Kristina Hensel und Christina Rollin haben sie zwei Nachfolgerinnen, die die Praxen in der Ferdinandstraße als Angestellte des Medizinischen Versorgungszentrums in Regie der Kreiskrankenhaus GmbH betreiben.
1. Oktober 2015 Der Eilenburger Ratskeller ist wieder ohne Wirt. Nach anderthalb Jahren wirft Dietmar Eulenstein das Handtuch. Er wird sich nun auf seine Pizzeria Rustica auf dem Berg konzentrieren. Da auch für den Roten Hirsch seit gut einem Jahr ein Wirt gesucht wird, sind nun zwei Häuser im Marktbereich geschlossen.
Oktober 2015 Die 1252 Plätze in den Eilenburger Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten und Hort) sind ausgelastet. Lediglich bei der Grundschule Cultus+ sind derzeit noch Hortplätze frei. Bisher konnte der Bedarf aber immer gedeckt werden, wenn auch nicht immer in der Wunscheinrichtung. Um die Nachfrage nach Krippenplätzen zu entschärfen, befindet sich die Stadt mit potenziellen Tagesmüttern und -vätern im Gespräch. Die 257 Krippenplätze sind derzeit voll belegt und auch für die nächsten Monate schon sehr gut nachgefragt.
Oktober 2015 Uwe Hofmann (48), der dem CDU-Ortsverband schon einmal von 2007 bis 2011 leitete, übernimmt erneut die Funktion des Stadtverbandschefs. Die Neuwahl war notwendig geworden, da der bisherige Stadtverbandschef Hans Poltersdorf kurz nach dem CDU-Debakel zur Oberbürgermeisterwahl im Juni seine Ämter niedergelegt hatte.
November 2015 Die Freiflächengestaltung des Burgberges geht in die Ausschreibung. Die Stadt will unter anderem mit Granitplatten den Schlossgrundriss kenntlich machen. Darüber hinaus sind eine Pergola und ein neuer Zweckbau (für Radgaragen) gegenüber der Herberge im ehemaligen Gefängnis geplant. Dafür werden insgesamt rund 300 000 Euro ausgegeben. Ob auch ein Kräutergarten und Sitzmöbel auf der Freifläche realisiert werden können, hängt davon ab, ob beantragte Fördermittel bewilligt werden.
November 2015 Der Friedhof Mansberg wird von 40 000 auf 25 000 Quadratmeter verkleinert. Damit entstehen hier vier Bauplätze für Eigenheime.
November 2015 Die Sanierung des Hauses Rinckartstraße 21 wird mit 56 000 Euro aus dem Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" gefördert. Dabei zahlen Bund, Land und Stadt je ein Drittel. Allein die Instandsetzung der äußeren Hülle wird dem privaten Investor aber 140 000 Euro kosten.
November 2015 Die Kindertagesstätte Bummi der Volkssolidarität und die Kita Bärchen in städtischer Trägerschaft betreuen 18 beziehungsweise 2 Flüchtlingskinder. Probleme gibt es dabei nicht.
November 2015 Die Eilenburger Heinzelmännchen kommen ins Fernsehen. Der Mitteldeutsche Rundfunk dreht vor Ort für die Serie "Rätsel, Mythen und Legenden" und stellt dabei bei der Ausstrahlung am Neujahrstag die Heinzelmännchensage in den Mittelpunkt.
Anfang Dezember 2015 Der Kreisverkehr und die neuen Busbahnsteige am Bahnhof sind fertig. Ein Teil der Parkplätze kann damit wieder genutzt werden. Die Stellflächen im nördlichen Bereich sowie das Radhaus werden aber erst 2016 vollendet. Die Bahn hat den Bau des barrierefreien Zugangs zu den Bahnsteigen aber erst 2017 im Plan.
4. Dezember 2015 Die Eilenburgerin Inez Laaser erhält für ihre ehrenamtliche Arbeit beim Technischen Hilfswerk die Bundesverdienstmedaille.
4. - 6. Dezember 2015 Der Eilenburger Weihnachtsmarkt öffnet mit leicht geändertem Konzept. Er wird mehr in Richtung Markt verlagert. Die nach wie vor einbezogene Nikolaikirche ist damit jetzt nur über das Seitenportal zu betreten.
8. Dezember 2015 Die Stadt Eilenburg erhält einen von drei sächsischen Integrationspreisen und setzt sich damit unter 54 Bewerbern durch. Mit dem mit 1500 Euro dotierten Preis wird die Arbeit mit den Flüchtlingen gewürdigt. Dazu gehört das Café International oder auch die Tätigkeit der Flüchtlingspaten.
Dezember 2015 Die Unfallkreuzung Torgauer Landstraße/Ecke Hartmannstraße wird mit dem Austausch von Vorfahrtsschildern durch Stoppschilder und erneuten Markierungen sicherer gemacht. Anfang November war hier ein Radfahrer tödlich verunglückt, der in der Dämmerung von einem Lkw-Fahrer übersehen worden ist.
Dezember 2015 Mit dem Unterwasserfilm "Die Natur kehrt zurück" holt Peter Paschke für die Eilenburger Amateurfilmer die Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften. Insgesamt hatte es sechs Delegierungsempfehlungen gegeben, fünf Filme liefen dann tatsächlich in Dresden.
Dezember 2015 In die ehemalige Drogerie Klemm zieht ein Wohlfühlcafé ein. Die Mörtitzerin Kerstin Nickl wagt damit den Sprung in die Selbstständigkeit.
31. Dezember 2015 Im Jahr 2015 besuchten 1200 Gäste bei rund 100 Touren die Bergkeller. Neben Touren für Erwachsene gibt es inzwischen auch spezielle Angebote für Kinder, auf den Spuren der Heinzelmännchen zu wandeln.
31. Dezember 2015 Durchschnittlich 800 Besucher klicken sich im Jahr 2015 durch die städtische Homepage, die noch bis März 2016 auch technisch auf den neuesten Stand gebracht wird. Sie wird dann auch auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets benutzerfreundlicher aufrufbar sein.
Dezember 2015 Noch kurz vor dem Jahreswechsel gab es einen zwei Millionen Euro umfassenden Fördermittelbescheid. Mit Hilfe aus dem EU-Fonds für regionale Entwicklung kann Eilenburg damit bis 2020 die Freiflächengestaltung auf dem Burgberg fortführen, die Kellerstraße gestalten und die einstige Tschanter-Schule in der Halleschen Straße energetisch sanieren. Insgesamt wird die Stadt 2,6 Millionen Euro investieren.
31. Dezember 2015 336 Kinder, 172 Mädchen und 164 Jungen erblickten im Jahr 2015 in der Eilenburger Klinik des Kreiskrankenhauses Delitzsch das Licht der Welt. Damit reicht man nicht ganz an das Rekordergebnis der vergangenen Jahre von 2014 heran. Damals gab es 345 Geburten, 2013 waren es 307.