ein Projekt der Zukunft

B 87 n führt von Leipzig bis Brandenburg

Langfristig soll es nicht nur die wechselseitig ein- beziehungsweise zweispurige Ortsumgehung Eilenburg, sondern eine komplette zweibahnige Verbindung zwischen Leipzig und Torgau geben. So hat es der Bundestag bereits im Juni 2004 beschlossen. Das Projekt B 87 n hat insgesamt eine Länge von 60 Kilometern und führt von der Autobahn-Anschlussstelle Leipzig-Ost über Eilenburg und Torgau und von hier aus dann einbahnig bis ins Land Brandenburg.

Am 17. Juli 2009 stellte das Autobahnamt Sachsen für das auf 360  Millionen Euro geschätzte Projekt den Antrag auf Eröffnung des Raumordnungsverfahrens. Bei diesem Verfahren wird derzeit eine Vorzugsvariante mit mehreren Optionen geprüft. Dafür wird der 60 Kilometer lange Korridor auf einer Breite von vier bis zehn Kilometern untersucht. Fest steht schon, dass die Ortsumgehung Eilenburg dabei im Wesentlichen in die neue Trasse integriert wird. Für die Bauzeit selbst veranschlagen die Experten fünf bis neun Jahre, so dass erst nach 2020 die ersten Fahrzeuge auf der Bundesstraße mit Autobahncharakter rollen werden.

Die Landesdirektion Leipzig veröffentlicht auf www.ldl.sachsen.de ausführliche Pläne, Kostenermittlungen, Straßenquerschnitte, etc. zum Raumordnungsverfahren "B 87 n Leipzig (A14) - Landesgrenze Sachsen/Brandenburg".

Im März 2011 wird bekannt, dass das Bundesverkehrsministerium von einer komplett vierspurigen Trasse zwischen A 14 (Leipzig) und Torgau abrückt. Aus Kostengründen favorisiert sie diesen nur noch zwischen Leipzig und Eilenburg. Ab Eilenburg bis Torgau könnte es auch ein dreispuriger Ausbau unter Einbeziehung der bestehenden Ortsumgehungen werden.