Die Sächsische Aufbaubank hat am 04.12.2014 das Stadtzentrum als Fördergebiet im Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bestätigt. Am 11.08.2015 wurde der Erweiterung des Fördergebietes zugestimmt. Bis zum 31.12.2019 können private und kommunale Ordnungs- und Baumaßnahmen auf der Grundlage der Verwaltungsvorschrift zur Städtebaulichen Erneuerung vom August 2009 in Verbindung mit dem Städtebaulichen Entwicklungskonzept vom September 2014 gefördert werden. Das Städtebauliche Entwicklungskonzept kann im Fachbereich Bau- und Stadtentwicklung eingesehen werden. Der Förderrahmen der das Gebiet „Stadtzentrum“ umfasst, beträgt 1,872 Millionen Euro. An der Förderung beteiligen sich mit je einem Drittel der Bund, das Land und die Stadt Eilenburg.

Von Bund und Land sind für den Zeitraum 2016 bis 2019 aktuell 1.064 TEuro Fördermittel bestätigt.

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
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Aktuelles

Für das Stadtzentrum sind im Haushalt 2016 Ausgaben in Höhe von 321 TEuro eingestellt. Davon sind 121 TEuro für vier private und 200 TEuro für kommunale Maßnahmen, u. a. für den 4. Bauabschnitt Brandschutzmaßnahmen im Gebäude Dr.-Külz-Ring 9 (ehemaliges Gymnasium).

Freiflächengestaltung Schlossberg

Außerdem wurde auf dem Außengelände Schloßberg 7 (ehem. 8a,b) ein künstlerisches Projekt umgesetzt. Es handelt sich hier um einen "Lauschberg". Bereits im September 2015 hat das lokale Gremium zur Vergabe und Bewirtschaftung der Mittel aus dem Stadtentwicklungsfonds in seiner Sitzung entschieden, die Fondsmittel 2015 für die Herstellung der Kunstinstallation "Lauschberg" auf dem Burgberg zu verwenden.

Lauschberg

In einem thematischen Spielobjekt wird der Ursprungsort der Heinzelmännchen-Sage markiert. Aus dem metallischen Hügel können über Lauschtrichter verschiedene Geräusche der Heinzelmännchen wahrgenommen werden. Die Idee zum Kunstobjekt stammt vom Chemnitzer Künstler Michael Stapf.

Die Schüler der Evangelischen Grundschule Cultus+ haben in Zusammenarbeit mit den SAEK (Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle - Eine Initiative der Sächsischen Landesmedienanstalt) die Sage über die Eilenburger Heinzelmännchen "Des kleinen Volkes Hochzeitsfest" lebhaft in zwei Hörspielen vertont. Diese kann man sich, nach Drücken des großen roten Knopfes auf der Spitze des Lauschbergs, anhören.
Für die Herstellung der Kunstinstallation wurden Mittel aus dem Stadtentwicklungsfonds genommen. Diese bestanden aus 50 Prozent Fördermitteln (je 1/3 Bund, Land, Stadt) sowie aus 50 Prozent Eigenmitteln der Stadt Eilenburg, welche unter anderem 5.000 Euro Preisgeld des Projektes "Ab in die Mitte!" enthielten.
Die Stadt Eilenburg reichte das Projekt "Heinzelmännchen auf der Spur - Burg mittendrin statt außen vor" bei der "City-Offensive Sachsen | Ab in die Mitte!" ein und belegte damit im Jahr 2013 den zweiten Platz. Das Projekt hat die historisch in Eilenburg verwurzelte Heinzelmännchensage aufgegriffen und beabsichtigte mittels vielfältiger Einzelaktionen  die Verbindung der Burg mit der Innenstadt herzustellen und gleichzeitig den Bekanntheitsgrad der Stadt zu fördern. Für die Projektentwicklung wurde eigens ein Arbeitskreis zusammengestellt.

Sachstandsbericht 2015

  • Förderung einer privaten Baumaßnahmen
  • Förderung einer kommunalen Baumaßnahme (Dr.-Külz-Ring 9)
  • Einsatz des Stadtentwicklungsfonds für Kunst auf dem Burgberg
  • Förderung Energiekonzept (KfW)
  • Förderung Städtebauliches Entwicklungskonzept

Förderfähige Ausgaben: 124 200 €
Anteil Bund: 41 400 €
Anteil Land: 41 400 €
Anteil Stadt: 41 400 €

Stand 06.04.2016