Sie sind hier: Tourismus / Virtueller Stadtrundgang / Kirchen
Deutsch
English
Marienkirche
St. Marien

Geöffnet:
Freitag 18 - 19 Uhr
Sonntag 10 Uhr Gottesdienst


Nikolaikirche
St. Nikolai

Geöffnet:
Di. und Do. 10 - 16 Uhr


Katholische Kirche
Katholische Kirche

Gottesdienste finden sonntags 10.30 Uhr statt.


Luther-Eiche
Luther-Eiche an der Marienkirche


Die großen Kirchen Eilenburgs

Marienkirche

Die Marienkirche von Eilenburg

Der Name dieser Kirche ist älter als die Stadt Eilenburg, denn er bezeichnete ein Gotteshaus St. Marien auf dem Berg vor dem Burgward "Ilburg", was Lehmburg bedeutete. Dieser Burgward wurde, zusammen mit dem von Wurzen, um 907 errichtet. In diesem Burgward wurde eine kleine Petruskapelle für die Besatzung gebaut. Vor dem Burgward lag ein Sorbenweiler, die Zscheppelende. Als nun Mönche diesen Weiler zu missionieren begannen, fehlte eine Kirche, denn in den Burgward wollte man die Sorben aus Sicherheitsgründen nicht lassen. So wurde etwa um 940 die erste Marienkapelle erbaut. Eine Nachricht besagt, dass um 999 eine größere "Bergkirche"‚ wieder aus Holz, auf der Leipziger Höhe entstand, welche die kleine Holzkapelle ersetzte.

zur Kirchenchronik

Nikolaikirche

Die Nikolaikirche von Eilenburg

Die Nikolaikirche gehört zu den ältesten Kirchenstandorten der Umgebung. Sie ist heute das älteste Bauwerk des Stadtzentrums. Vermutlich um 970/980 entstand an dieser Stelle der erste Kirchenbau. 1404 wurden die Kirche und der sie umgebende Friedhof neu geweiht. 1435 und 1535 wird die Kirche durch Großbrände zerstört. Immer wieder machte ihr aber auch das Hochwasser zu schaffen (1413, 1434, 1573, 1771, 1854).
1617 wurde der in Eilenburg geborene Martin Rinckart Archidiakonus an St. Nikolai. Er rettete 1639 die Stadt vor der Ausplünderung durch die schwedischen Truppen. Er schrieb auch den heute noch weltbekannten Choral: "Nun danket alle Gott". Der Wiederaufbau der 1945 schwer zerstörten Kirche ist bis heute nicht abgeschlossen.

zur Kirchenchronik

Katholische Kirche

Die Katholische Kirche zu Eilenburg

Nachdem 1525 der letzte katholische Pfarrer gehen musste, blühte das katholische Leben nach 1777 allmählich wieder auf. Vorerst fand der Gottesdienst im Schloss von Zschepplin statt und wurde von den Gläubigen aus der Umgebung, auch von Eilenburg, besucht. Von Zeit zu Zeit wurde dieser sogar in der Nikolaikirche abgehalten. Am 28. September 1853 konnten die Eilenburger Katholiken aber ihre eigene Kirche in der Bernhardistraße einweihen, die es noch heute gibt. 

mehr Geschichte

aktuelle Kirchennachrichten

finden Sie unter Opens internal link in current window"Freizeit & Kultur - Kirche in Eilenburg"