Innerstädtisches Verkehrs- und Entwicklungskonzept (IVEK) im Zuge der Umverlegung der B 87
Verkehrs- und Stadtentwicklungsmodelle
Detailuntersuchung von Knotenpunkten
Mit den Verkehrsbelastungen des Planfalles 5 wurden für ausgewählte Knotenpunkte die Leistungsfähigkeit sowie Möglichkeiten der Ausbildung von Kreisverkehrsplätzen überschlägig geprüft. Im Ergebnis wird empfohlen, an den Knotenpunkten Leipziger Straße/ Am Anger/ Nordring (Neubauabschnitt) und Torgauer Straße/ Nordring / Dr.-Külz-Ring Kreisverkehrsplätze anzulegen. Dadurch ließen sich zwei wichtige Eingangsbereiche zum Stadtzentrum nach den Kriterien Verringerung der Geschwindigkeiten und Verteilung der Verkehrsströme günstig gestalten. Voraussetzung wären die entsprechenden Flächenverfügbarkeiten.
Alle anderen Knotenpunkte:
- Leipziger Straße/ Torgauer Straße/ Bernhardistraße/ Rinckartstraße (Knoten 6)
- Rinckartstraße/ Dr.-Külz-Ring Süd (Knoten 17b) und
- Rinckartstraße/ Am Anger (Knoten 17 c)
funktionieren als Vorfahrtknoten, wenn die entsprechenden Aufstellflächen zur Verfügung stehen. Die Vorfahrtregelungen wären jeweils zu ändern.
Am Knoten Leipziger Straße/ Torgauer Straße/ Bernhardistraße/ Rinckartstraße (Knoten 6) wäre städtebaulich auch ein Kreisverkehrsplatz vorstellbar. Zu prüfen wären die benötigten Flächen, die Verfügbarkeit sowie die grundsätzliche Akzeptanz.
Einzige Ausnahme bildet der Knotenpunkt Bernhardistraße/ Nordring (Knoten 19). Dieser Knoten würde als Vorfahrtknoten (Hauptstraße Nordring) realisierbar sein, jedoch entstehen für den Linksabbiegestrom aus der Bernhardistraße sehr hohe Wartezeiten. Auch bei Schaffung der entsprechenden Aufstellflächen käme es zu langen Wartezeiten und Stauerscheinungen bis zum Markt.
Bei entsprechender Flächenverfügbarkeit wäre auch an diesem Knotenpunkt ein Kreisverkehrsplatz eine sehr gute Lösung. Ist dies nicht möglich, sollte eine Lichtsignalanlage vorgesehen werden, im Interesse der gesicherten Führung der Nebenrichtungen.





