Sie sind hier: Leben & Arbeiten / Stadtentwicklung / Stadtumbau
Deutsch
English
Neuabgrenzung Gebiet 4
Neuabgrenzung Gebiet 4
Neuabgrenzung Gebiet 5
Neuabgrenzung Gebiet 5
Neuabgrenzung Stadtteilzentrum Ost
Neuabgrenzung STZ Ost

für Großdarstellung bitte anklicken

Ansprechpartner

Bei Fragen stehen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Stadtverwaltung Eilenburg

Petra Zimmermann, Fachbereich Bau und Stadtentwicklung
- Tel. 03423 652124

Romy Wischnewski, Fachbereich Bau und Stadtentwicklung
- Tel. 03423 652197

Stadtverwaltung Eilenburg
Fachbereich Bau und Stadtentwicklung
Marktplatz 1
04838 Eilenburg

Stadtumbau in Eilenburg

Eilenburg nimmt am Stadtumbauprogramm von Bund und Land teil. Die Fördermittel aus diesem Programm können für den Abbruch von dauerhaft nicht mehr benötigtem Wohnraum und für die Aufwertung von Bereichen, in denen Wohnungen auf Dauer weiterhin benötigt werden, eingesetzt werden. Hintergrund ist der im gesamten Freistaat Sachsen seit 1990 zu verzeichnende Einwohnerverlust, indessen Folge immer mehr Häuser leer stehen.

2002 wurden das Stadtumbaugebiet 4 (Innenstadt/Berg) und das Stadtumbaugebiet 5 (Ost) in das Stadtumbauprogramm aufgenommen. Der förderrechtliche Durchführungszeitraum für den Rückbau von Wohngebäuden ist bereits 2012 ausgelaufen. Dieser Programmteil ist abgerechnet. Der Durchführungszeitraum für die Aufwertung endet voraussichtlich am 31.12.2014.

2012 beantragte die Stadt die Aufnahme von zwei neuen Fördergebieten. Das Fördergebiet Stadtteilzentrum Ost, welches in seinen Grenzen mit dem Stadtumbaugebiet 5 übereinstimmt, wurde aufgenommen und läuft gegenwärtig bis zum 31.12.2017. Das Stadtumbaugebiet Innenstadt wurde nicht aufgenommen.

Förderziele

Ziel ist die Unterstützung der Gemeinden bei der Anpassung an den Bevölkerungsrückgang und die Zunahme des Anteils älterer Menschen in der Gesellschaft. Durch frühzeitige quantitative und qualitative Anpassung von Wohnraum und Infrastruktur soll die Funktion der Stadt als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt zukunftsfähig für alle Generationen gemacht werden. Die funktionsnotwendige soziale und technische Infrastruktur soll gewährleistet, Überkapazitäten mit unvertretbaren Folgekosten sollen abgebaut werden. Das Programm soll außerdem einen besonderen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahmen zum Klimaschutz leisten.

Förderung

Rechtgrundlage für die Förderung von Stadtumbaumaßnahmen ist die Verwaltungsvorschrift städtebauliche Erneuerung (VWV StBauE) vom 20.08.2009. An der Förderung von privaten Ordnungs- und Baumaßnahmen beteiligen sich in der Regel mit je einem Drittel Bund, Land und Stadt. Da sich die Stadt zurzeit in einer schwierigen Haushaltslage befindet, müssen private Maßnahmeträger den Eigenanteil der Stadt teilweise übernehmen, da ansonsten die Maßnahme nicht realisiert werden kann. Der Rückbau von Wohngebäuden wird derzeit zu 100 Prozent höchstens jedoch mit 70 Euro pro Quadratmeter rückgebauter Wohnfläche gefördert. Nicht förderfähig ist der Rückbau von Gebäuden, die vor 1919 errichtet wurden und stadtbildprägend sind. An den Rückbaukosten beteiligen sich je zur Hälfte Bund und Land. Weiterhin wird die stadtumbaubedingte Rückführung der städtischen Infrastruktur mit 90 Prozent (soziale Infrastruktur) und mit 50 Prozent (technische Infrastruktur) gefördert.

Aktuelles

2014 endet der Durchführungszeitraum für die Stadtumbaugebiete 4 und 5. Im Stadtumbaugebiet 4 soll mit den restlichen Fördermitteln in Höhe von 190.000 € u. a. noch die Modernisierung/ Instandsetzung des Wohngebäudes Wallstraße 7-9 unterstützt werden. Hier sollen Wohnungen für Jung und Alt entstehen. Die Fördermittel in Höhe von 9.300 € die für das Stadtumbaugebiet 5 noch zur Verfügung stehen fließen in eine bereits 2012 realisierte private Maßnahme..

Sachstandsbericht

Stadtumbaugebiet 4

  • Erwerb eines Grundstücks für den Straßenausbau Marienstraße/ Hallesche Straße
  • Abbruch von drei kommunalen und einem privaten Gebäude
  • Herstellung eines Stützmauersystems in der Marienstraße und Ausbau der Marienstraße (2. BA) und der Halleschen Straße (1. BA)
  • Förderung von elf privaten Baumaßnahmen (Gebäude und Außenanlagen)
  • Sicherung der Dächer der Nikolaikirche
  • bis Ende 2013 werden drei weitere private Baumaßnahmen (Balkonanbau) realisiert

Förderfähige Ausgaben

1.477.000 €

Anteil Bund

492.335 €

Anteil Land

492.335 €

Anteil Stadt

478.088 €

Ersatz durch private Maßnahmeträger

14.242 €

  • Rückbau von zehn Wohngebäuden

Förderfähige Ausgaben

457.625 €

Anteil Bund

228.812 €

Anteil Land

228.812 €

Bildbeispiele für kommunale und private Maßnahmen Opens internal link in current windowsehen Sie auf einer Extraseite.

Stadtumbaugebiet 5

  • Freilegung eines kommunalen und eines Grundstücks des Landkreises Nordsachsen
  • Herstellung von 2 Erschließungsanlagen
  • Förderung von zehn privaten Baumaßnahmen und einer Gemeindebedarfseinrichtung

Förderfähige Ausgaben

1.105.351 €

Anteil Bund

368.450 €

Anteil Land

368.450 €

Anteil Stadt

288.169 €

Ersatz durch private Maßnahmeträger

80.281 €

  • Rückbau von zwölf Wohngebäuden

Förderfähige Ausgaben

1.915.755 €

Anteil Bund

957.877 €

Anteil Land

957.877 €

Bildbeispiele für kommunale und private Maßnahmen Opens internal link in current windowsehen Sie auf einer Extraseite.

Stadtteilzentrum Ost

Stadtumbaugebiet Eilenburg Stadtteilzentrum Ost
  • Förderung einer privaten Baumaßnahme und einer Gemeinbedarfseinrichtung

Förderfähige Ausgaben

60.000 €

Anteil Bund

20.000 €

Anteil Land

20.000 €

Anteil Stadt

14.976 €

Ersatz durch private Maßnahmeträger

5.024 €

  • Rückbau Mittelschule Puschkinstraße und Fernwärmeanschluss
  • Anbindung der Grundschule an die Fernwärme

Förderfähige Ausgaben

267.630 €

Anteil Bund

112.019 €

Anteil Land

112.019 €

Anteil Stadt

26.979 €

Ersatz durch private Maßnahmeträger

16.613 €

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) und Stadtteilkonzept (SEKO)
2000/2001 INSEK Stadtumbaugebiet 4 und 5 – Grobkonzept
2001 INSEK Stadtumbaugebiet 4 und 5 – Teilkonzept Wohnen, Aktualisierung
Stand 31.12.2005
2009 INSEK Stadtumbaugebiet 4 und 5 – Fortschreibung der Grunddaten
Bevölkerung und Wohnungswirtschaft
2009 SEKO Stadtumbaugebiet 4 und 5 – Erhebung der Grunddaten Bevölkerung und Wohnungswirtschaft
2011 SEKO Teilfläche im Stadtumbaugebiet 4 – Endfassung nach § 171b Abs. 2 BauGB
2012 SEKO Stadtumbaugebiet 5 – nach § 171b Abs. 2 BauGB