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Kreisverkehr

Kreisverkehr
Blick zum Kreisverkehr in Richtung Mühlgrabenbrücke

Handlungsfeld

Verbesserung der Infrastruktur

Projektträger

Stadt

Projektdauer

Mai 2007 bis August 2007

Projektkosten

625.600,00 Euro nach Kostenschätzung

Gebundene EFRE-Mittel

469.200,00 Euro laut Bewilligungsbescheid

Projektstand

abgeschlossen

Projektziel

Mit dem Projekt soll die Umsetzung des Kreisverkehres am Knoten Leipziger Straße/Am Anger 2006 realisiert werden. Die Vorplanung dazu liegt nach Abstimmung mit dem Straßenbauamt Leipzig und dem Landratsamt Delitzsch vor. Die Anbindung des Nordringes an die vorhandene Leipziger Straße wurde bis auf Restarbeiten 2005 realisiert (Projekt „Anbindung Nordring“).
Der neu zu bauende Knoten liegt im westlichen Bereich der Innenstadt und grenzt an das Sanierungsgebiet „Altstadtkern“ an bzw. liegt teilweise im Sanierungsgebiet.
Mit dem Innerstädtisches Verkehrs- und Entwicklungskonzept hat der Stadtrat das „Zielmodell 2015“ bereits 2001 beschlossen. Dieses belegt die Sinnhaftigkeit, am westlichen Stadteingang einen Kreisverkehr zu installieren. In einer Variantenuntersuchung des Straßenbauamtes Leipzig wurde die Notwendigkeit des Kreisverkehrsplatzes bestätigt.

Projektinhalt und Ergebnisse

Nach der Fertigstellung der Ortsumgehung Eilenburg B 87 besteht die Möglichkeit den Knotenpunkt neu zu ordnen. Die Knotenplanung wurde durch den Landkreis als Straßenbaulastträger an das Straßenbauamt in Auftrag gegeben. Momentan läuft die Ausschreibung.
Geplant ist die Anlage eines Kreisverkehrplatzes, der die Verkehrsanbindung Leipziger Straße/Am Anger als wichtige Achse zur Verkehrsverteilung übersichtlicher und flüssiger gestaltet. Die Leipziger Straße muss in diesem Abschnitt in den derzeitigen Grünbereich des Platzes verlegt bzw. verschwenkt werden, da die Hauptverkehrsachsen am Kreisel weitgehend senkrecht auftreffen sollen. Überdimensionierte Straßenabschnitte sollen zurückgebaut werden. Die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wird durch neue Querungshilfen erhöht.
Die qualitativen Verbesserungen im Infrastrukturbereich und die möglichen Auswirkungen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Stärkung der Wirtschaft im Innenstadtbereich und der Erhöhung der Lebensqualität.