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Kirchgemeindehaus Nikolaiplatz

Gemeindehaus St. Nikolai
Während der Einweihung des Gemeindehauses St. Nikolai.

Handlungsfeld

Erhaltung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit

Projektträger

Kirchgemeinde

Projektdauer

Juli 2005 bis August 2006

Projektkosten

563.791,42 Euro

Gebundene EFRE-Mittel

262.377,54 Euro

Projektstand

abgeschlossen

Projektziel

Das Gebäude befindet sich im Stadtzentrum von Eilenburg, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Nikolaikirche und Rathaus. Es gehört städtebaulich zu den prägenden Gebäuden der Stadt.
Das Pfarrhaus setzt sich bautechnisch aus zwei Gebäudeteilen zusammen. Das Projekt beschränkte sich nur auf das Gebäude des Nikolaiplatzes 3. Hier wurde ein Aufzug eingebaut. Damit ist das Gebäude für alle Bevölkerungsgruppen, auch für Ältere und Gehbehinderte, zugänglich. Mit der Kinder- und Jugendarche im ausgebauten Dachgeschoss wurden zusätzliche Angebote für die Betreuung dieser Gruppen geschaffen.

Projektinhalt und Ergebnisse

Das Gebäude wurde umfassend saniert. Im förderfähigen Abschnitt wurden ein Aufzug (innenliegend) eingebaut und die damit in Zusammenhang stehende Verlegung der Toiletten im 1. Obergeschoss und im Erdgeschoss sowie die Räume für die Kinder- und Jugendarche im 2. Obergeschoss hergestellt.
Das Dach wurde gedämmt und neu eingedeckt. Die Dachkonstruktion wurde instandgesetzt, Dachgauben erneuert und Dachfenster zur Belichtung der Räume für die Kinder- und Jugendarche eingebaut. Der historische Giebel auf der Nordseite wurde neu aufgebaut. Der Außenputz erneuert und die Schmuckelemente aufgearbeitet.
Das Gebäude konnte erhalten und ausgebaut werden und trägt mitten im Zentrum der Stadt wesentlich zur Aufwertung des Stadtbildes bei. Der Ausbau der Arche sichert eine Arbeitsstelle und schafft Betätigungsfelder für den 2. Arbeitsmarkt. Zusätzliche, betreute Angebote für Kinder und Jugendliche werden unterbreitet und rege angenommen. Sie sind besonders in der heutigen Zeit von außerordentlicher Bedeutung, gerade für die Stadt Eilenburg mit einem hohen Anteil an Jugendarbeitslosigkeit.