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Anbindung Nordring

Anbindung Nordring
Anbindung Nordring

Handlungsfeld

Verbesserung der Infrastruktur

Projektträger

Stadt

Projektdauer

Oktober 2005 bis April 2006

Projektkosten

285.581,07 Euro

Gebundene EFRE-Mittel

189.000,00 Euro

Projektstand

abgeschlossen

Projektziel

Die Stadt hat sich im Jahre 2000 dazu entschieden, ein Innerstädtisches Verkehrs- und Entwicklungskonzept aufzustellen. Der Stadtrat hat das „Zielmodell 2015“ beschlossen. Dieses Zielmodell belegt die Sinnhaftigkeit, am westlichen Stadteingang einen Kreisverkehr zu installieren.
Die Anbindung der nördlichen Stadtbereiche der Innenstadt machte den Straßenneubau „Anbindung Nordring“ notwendig, da die dafür zur Verfügung stehende historische Muldenstraße mit einer Breite von ca. 3,30 m nur einspurig befahrbar war. Diese wurde in Teilbereichen zurückgebaut und bietet für die Anlieger als Sackgasse eine neue Qualität.

Projektinhalt und Ergebnisse

Für die Straße wurde eine neue Trasse gewählt, da die ursprüngliche Straßenführung über die Muldenstraße auf Grund der ungenügenden Platzverhältnisse nicht möglich war. Die dafür notwendigen Grundstücke befanden sich schon im Eigentum der Stadt.
Für den Querschnitt wurde eine 6,50 m breite Fahrbahn und ein direkt an der Hochwasserschutzwand zum Mühlgraben verlaufender Geh- und Radweg gewählt, der eine Mindestbreite von 2,50 m aufweist. Diese beiden Flächen werden durch einen dazwischen verlaufenden Grünstreifen mit Bäumen aufgelockert. Ein neuer Sammelkanal aus Beton mit einer Nennweite von 300 mm musste für die Straßenentwässerung gebaut werden, da in diesem Bereich kein geeigneter Vorfluter zum Anschluss der Straßeneinläufe vorhanden war. Dieser neue Abschnitt erhielt eine Straßenbeleuchtung.
Bei der ursprünglichen Entwurfsplanung war nur ein einfacher Anschluss an die Leipziger Straße als übergeordnete Straße vorgesehen. Im Zuge der weiteren Planungen wurde im Bereich Aufbindung Leipziger Straße ein Kreisverkehr angedacht, dessen Ausführung erst 2007 erfolgt. Um unnötige Folgekosten zu vermeiden, wurde seitens der Stadt darum erst die Variantenfestlegung abgewartet. Im Ergebnis konnte das Projekt zur Anbindung Nordring angepasst werden. Damit werden beim Bau des Kreisverkehrs im Bereich der Straßenanbindung zum Nordring größere Rückbau- und Umbaumaßnahmen vermieden.
Die in diesem Stadtteil ansässigen Gewerbeunternehmen und Anwohner erhalten mit der Fertigstellung des Nordrings eine bessere Anbindung. Die qualitativen Verbesserungen im Infrastrukturbereich und die möglichen Auswirkungen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Stärkung der Wirtschaft im Innenstadtbereich, der Erhöhung der Lebensqualität und damit auch dem Bekämpfen von Bevölkerungsverlusten.
Die zusätzlichen 5 Stellplätze bieten die Möglichkeit, die Attraktivität leerstehender Wohnungen und Gewerberäume im unmittelbaren Umfeld zu steigern. Der zz. geringe Leerstand bei Ladengeschäften in der Leipziger und Torgauer Straße ist dafür Ausdruck.