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Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Nach der verheerenden Hochwasserflut im August 2002 wurde die Stadt durch das Regierungspräsidium Leipzig nochmals auf das Programm zur Vorbereitung, Durchführung und Förderung von Strategien und Maßnahmen der städtischen Entwicklung aufmerksam gemacht. Die Stadt hat nach Prüfung der stadträumlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsaspekte im November 2002 einen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung für die "Städtische Entwicklung" beim Regierungspräsidium gestellt. Im Dezember 2002 wurde auf der Tagung des Stadtrates die Abgrenzung des Problemgebietes "Stärkung Innenstadt" beschlossen. Mit der vom April 2003 festgesetzten Zuwendung in Höhe von maximal sieben Millionen Euro werden die Benachteiligungstendenzen im Zusammenhang mit den Hochwasserschäden überwunden.


Die Innenstadt wird im Hinblick auf die gesamtstädtische Entwicklung nachhaltig gefördert und revitalisiert.

Einleitung

Stärkung Innenstadt - In Eilenburg geht es Dank Förderung der EU voran!

Mit der Erarbeitung eines Grob- und Feinkonzeptes kristallisierten sich die Projekte im Gebiet "Stärkung der Innenstadt" heraus.
Wie die meisten Städte Ostdeutschlands weist auch Eilenburg seit 1990 einen anhaltenden Bevölkerungsverlust aufgrund hoher Abwanderungsraten, verbunden mit geringen Geburtenzahlen, auf. Im dargestellten Zeitraum ist die Bevölkerung Eilenburgs von 21.416 auf 17.351 Personen gesunken. Damit verlor die Stadt innerhalb von zehn Jahren 16 Prozent ihrer Einwohner. Aus dem Ziel der Attraktivitätssteigerung der Innenstadt als Wohn-, Lebens- und Arbeitsort leitete sich ein breites Handlungsfeld ab.
Der Planungsprozess forderte die aktive Mitwirkung der Bürger. Um nachhaltige Lösungen zu erzielen, war und ist die Stadt bestrebt offen für Ideen, Kenntnisse und Unterstützung der Bürgerschaft aller Alters- und Interessengruppen zu sein.

Projekte

Projekte im Feinkonzept

In der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Beteiligten und mit Zustimmung des Stadtrates realisierte die Stadt mit Hilfe der Förderung durch die EU folgende Projekte:

  • Sanierung und Modernisierung Schwimmhalle,
  • Jugendhaus VI (Teilbereich Dachgeschossausbau)
  • Aufzug Rathaus
  • Revitalisierung Innenstadt / Innenstadtkoordinator und Innenstadtmarketing und -management
  • Museumswegweiser
  • Fluss der Zeit
  • Treffpunkt Bürgerhaus
  • Grünflächengestaltung Grüner Ring/Kleine Mauerstraße
  • Grünflächengestaltung Grüner Ring, 2. Bauabschnitt
  • Infopavillon
  • Kirchgemeindehaus Nikolaiplatz
  • Anbindung Nordring
  • Kreisverkehr

Zur Projektbegleitung wurden die Projekte Feinkonzept, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunalstatistik eingesetzt.

aktueller Stand

Zusammenfassung

Von den ursprünglich bewilligten bis zu 7 Millionen Euro Fördermittel flossen am Ende rund 6 Millionen Euro in die Entwicklung des Gebietes (EFRE-Mittel).
Etwa 8,5 Millionen Euro wurden insgesamt in die Projekte investiert.

Durch die Beseitigung der Hochwasserschäden wurden dort Bauabschnitte gekoppelt, wo nur die Gesamtsanierung sinnvoll war (Sanierung und Modernisierung Schwimmhalle, Treffpunkt Bürgerhaus, Grünflächengestaltung Grüner Ring, Jugendhaus VI).
Die Stadt war zur Projektumsetzung teilweise nur mit Hilfe des ersetzten städtischen Eigenanteils durch andere öffentlichen Mittel in der Lage, hier flossen aus der Städtebauförderung, Sanierungsgebiet "Altstadtkern" nochmals rund 490.000 Euro.

Die Stärkung der Innenstadt ist zukunftsweisend. Obwohl auch noch andere Gebiete Handlungsbedarf haben und hatten, war die Entscheidung für ein starkes Zentrum als Motor für die Gesamtstadt richtig.

Gebietsgrenzen

Gebietsgrenzen
Gebietsgrenzen