Geistliches Wort
Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen. 1. Korinther 10, 23-24
Mit diesen Worten begrüßt uns der Monatsspruch für den Monat Februar und mit diesem Spruch grüße auch ich Sie zur Lektüre eines neuen Gemeindebriefes. Ein paar Neuigkeiten gibt es: In ein paar Tagen kehrt wieder Leben in das Pfarrhaus ein. Meine Frau, mein Sohn und ich – Pfarrer Eckehart Winde – sind hierher gesandt, um nicht nur das Leben im Pfarrhaus lebendig zu halten, sondern mit Ihnen zusammen ein paar Schritte des Weges als Christen zu gehen.
In Magdeburg in einem Pfarrhaus geboren bin ich in Görlitz und in Chemnitz aufgewachsen. Das Studium der evangelischen Theologie in Leipzig und Berkeley, Kalifornien, haben sowohl einen weiten Blick, als auch ein paar Spitzfindigkeiten für das Leben hinterlassen. Ilmenau und Wurzbach sind weitere Stationen meines Lebens – meine Frau nennt andere Stationen, aber nicht minder wenige. Unser Sohn versucht sich eher noch an seinen kleinen Schritten, um die Welt zu entdecken.
Ab Anfang Februar ist nun unser Platz in Eilenburg. Ein neuer Ort mit vielen unbekannten Dingen, mit vielen unbekannten Menschen, mit vielen unbekannten Aufgaben. Sie werden es uns bestimmt nachsehen, dass wir uns nicht auf Anhieb alle Namen und die zugehörigen Gesichter merken können. Aber wir sind gespannt auf Ihre Geschichten, auf Ihre Erfahrungen im Glauben und wir freuen uns, dass wir gemeinsam eine Strecke des Weges als Christen gehen werden.
„Alles ist erlaubt“ – so schreibt der Apostel Paulus und spielt auf die Freiheiten eines Christen an, der fröhlich seinen Glauben an den dreieinigen Gott leben und bekennen kann. Die zugehörigen Einschränkungen sollen uns aber auf dem Boden der Tatsachen behalten, denn jede Freiheit hat auch ihre Gefahren. Wir wissen nur zu gut darum.
Zunächst sind Sie eingeladen, die Freiheit zu nutzen, uns zum Beispiel am Sonntag Septuagesimae, 5. Februar, 14 Uhr in einem Gottesdienst in der Nikolaikirche zu begrüßen. Und auch weiterhin dürfen wir uns alle immer wieder die Freiheit herausnehmen, unser Glaubensleben auch öffentlich sichtbar zu leben. Der Spruch für den Monat Februar gibt uns Gedanken dazu mit auf den Weg, von welcher Freiheit wir sprechen.
Mit herzlichen Segenswünschen für Sie je an Ihrem Ort grüßt Sie
Ihr Pfarrer Winde





