Gehören Sie zu den Insassen der Fahrzeuge, die täglich über die Ortsumfahrung der Bundesstraße 87 brausen? Vielleicht setzen Sie ja doch mal den Blinker, um die Stadt zu erkunden. Sie ist von alters her mit der Mulde verbunden und verfügt neben den drei großen Stadtteilen Mitte, Ost und Berg über sechs ländliche Ortsteile.
Der südlich von Eilenburg gelegene Bobritzer Damm lädt nicht nur zum Picknick ein, er macht die Innenstadt mit dem von der Mulde abzweigenden Mühlgraben auch zur Insel. Auf diesem Eiland finden Besucher den Markt mit Rathaus und Marktbrunnen, die Nikolaikirche, das Stadtmuseum im „Roten Hirsch“ und den Stadtpark mit ganzjährig geöffnetem Tierpark.
Der Burgberg mit dem Sorbenturm liegt natürlich im Stadtteil Berg im Westen der Stadt. Schon bei Johann Wolfgang von Goethe und den Gebrüdern Grimm schindete er Eindruck und sie machten ihn zum Schauplatz einer sagenumwobenen Geschichte, in der die Heinzelmännchen das Eilenburger Grafengeschlecht verfluchen.
Doch es gibt noch mehr Mysteriöses. Denn der Eilenburger Berg ist von hallenartigen Kellern wie ein Schweizer Käse durchlöchert. Und eine Skisprungschanze im Flachland, die gibt es ja schließlich auch nicht überall.
Der Osten der Stadt punktet vor allem in Sachen Naherholung. Denn sowohl die Schwimmhalle als auch der 50 Hektar große Kiessee laden zum Baden ein. Mit dem nassen Element hat auch der 2003 sanierte Wasserturm zu tun, das mit 60 Metern Höhe höchste Wahrzeichen der Stadt.

Wann steigen Sie aus Ihrem Fahrzeug aus?